Nachhaltiges Bauen – erstes Gebäude in der Kölner Innenstadt erreicht höchste Green-Building-Auszeichnung

Mit dem Neubau ihrer Unternehmenszentrale in der Kölner Kämmergasse erreichte die DEG (Deutsche Entwicklungs- und Investitionsgesellschaft mbH) auf Anhieb die höchste Auszeichnungsstufe des neuen Deutschen Gütesiegels für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Die öffentliche Verleihung der Auszeichnung erfolgt am 24.6. im Rahmen des Nachhaltigkeitskongresses Consense 2009 in Stuttgart. Unter den bislang bewerteten Bürogebäuden gelang mit dem Kölner DEG-Neubau der „Beweis, dass Qualität sich lohnt“, so der für das Projekt zuständige DGNB-Auditor und KATALYSE-Mitarbeiter Svend Ulmer.

Mit dem Neubau ihrer Unternehmenszentrale in der Kölner Kämmergasse erreichte die DEG (Deutsche Entwicklungs- und Investitionsgesellschaft mbH) auf Anhieb die höchste Auszeichnungsstufe des neuen Deutschen Gütesiegels für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Die öffentliche Verleihung der Auszeichnung erfolgt am 24.6. im Rahmen des Nachhaltigkeitskongresses Consense 2009 in Stuttgart. Unter den bislang bewerteten Bürogebäuden gelang mit dem Kölner DEG-Neubau der „Beweis, dass Qualität sich lohnt“, so der für das Projekt zuständige DGNB-Auditor und KATALYSE-Mitarbeiter Svend Ulmer.

 
Erst seit kurzem ist das weltweit anspruchsvollste Zertifizierungssystem für Nachhaltiges Bauen offiziell gestartet.Auf der BAU 2009 wurde das neue deutsche Zertifizierungssystem für die Nachhaltigkeit von Gebäuden, das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen, von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee und DGNB-Präsident Prof. Werner Sobek eingeführt. Getragen vom Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Städtebau (BMVBS) und der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ist mit rund 50 Hauptkriterien das bislang aussagekräftigste Bewertungsinstrument für die Nachhaltigkeit unserer gebauten Umwelt entwickelt worden. Das DGNB-System bewertet Gebäude sehr umfassend auf ihre Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökologie, Ökonomie, Sozio-Kulturelles, Technische Qualität, Prozess-Qualität und Standort-Qualität.
Unter den bislang bewerteten Bürogebäuden gelang mit dem Kölner DEG-Neubau der „Beweis, dass Qualität sich lohnt“, so der für das Projekt zuständige DGNB-Auditor und KATALYSE-MitarbeiterSvend Ulmer. Die drittbeste Gesamtnote unter den 17 bislang zertifizierten Gebäuden ( nach dem Referenzgebäude des Bundes und dem Bau des Umweltbundesamtes in Dessau) gelang aufgrund der Einhaltung hoher ökologischer, soziokultureller und gesundheitlicher Standards, aber auch durch Bestnoten in Sachen Ökonomie. Die berechneten Lebenszykluskosten und die hohe Wertstabilität sind, angesichts steigender Neben- und Betriebskosten, von steigender Bedeutung für Bauherren und Immobilienwirtschaft und folgerichtig ebenfalls zentrale Kriterien des neuen Bewertungssystems.

 

Das DGNB-Bewertungssystem
Das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen (DGNB) ist ein transparentes und praxisorientiertes System zur Gebäudebewertung. Seine besonderen Stärken liegen in der Schwerpunktsetzung auf Prozessqualitäten bei der Planung und Herstellung sowie der Lebenszyklusbetrachtung hinsichtlich Ökologie und Kosten des Gebäudes. Als System der zweiten Generation geht das DGNB mit sechs integralen Bewertungsbereichen deutlich über die Anforderungen vergleichbarer Zertifizierungs-systeme wie LEED oder BREEAM hinaus.
Mit dieser ersten Version 2008 des Zertifizierungssystems werden die weltweit umfangreichsten Kriterien für die Bewertung von Bürobauten eingeführt, die bereits an ersten Pilotobjekten erprobt sind. DGNB-Bewertungssysteme für weitere Nutzungsarten (Bestands-, Schul-, Infrastrukturbauten u.s.w.) werden folgen.
Lernen Sie das DGNB-System kennen
Gerne erläutern wir Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten und Vorteile der Einzelkriterien aus den Bewertungsbereichen Ökologie, Ökonomie, Sozio-Kulturelles, Technische Qualität, Prozess-Qualität und Standort-Qualität. Lernen Sie von unseren Erfahrungen und Einsichten in das weltweit anspruchvollste Evaluationssystem für die Nachhaltigkeit von Gebäuden. Lassen Sie sich berichten, welche Vorteile die Systematik auch als Benchmarking – und Controlling – Instrument hat. Erfahren Sie mehr über die entstehenden positiven Kosten-Nutzen-Relationen für Bauherren, Nutzer und Standort. Vergleichen Sie mit uns die Dimensionen des neuen Systems mit denen anderer Systeme wie LEED oder BREEAM.
 
KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung
Ansprechpartner:
Svend Ulmer
Volksgartenstr. 34, 50677 Köln
Mobil-Telefon: +49-(0)177-6236757
Tel: +49 (221) 944048 – 22
Fax: +49 (221) 944048 – 9
Email: sulmer@katalyse.de
Gründungsmitglied der
Deutsche Gesellschaft für
nachhaltiges Bauen e.V.
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 Die Pressemitteilung zum Download (als pdf oder Word-Dokument).

Über KATALYSE Institut

Das KATALYSE Institut engagiert sich als unabhängiges Forschungsinstitut für den Schutz von Umwelt und Gesundheit sowie für eine nachhaltige Entwicklung in Nord und Süd. Mit einem sozial-ökologischen Forschungsansatz erarbeiten wir Lösungsangebote für gesellschaftliche Problemstellungen. Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen ‚Ernährung und Gesundheit‘, ‚Bauen und Wohnen‘ und ‚Nachhaltiger Konsum‘.