Schätze des atlantischen Regenwaldes wiederentdeckt

Dem brasilianischen Wissenschaftler Pedro Moraes ist es erstmals gelungen, die Pflanzen des fast zweihundert Jahre verschollen geglaubten Herbariums zu identifizieren, das der berühmte Naturforscher Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied auf seiner Forschungsreise 1815 und 1817 durch den atlantischen Regenwald (Mata atlântica) zwischen Rio de Janeiro und Bahia angelegt hat.

Die Identifikation dieser Sammlung ist nicht nur von historischem Interesse, sondern stellt einen wichtigen Referenzpunkt auch für die aktuelle Diskussion über den Schutz der Biodiversität und den Erhalt des stark gefährdeten Ökosystems Mata atlântica dar, von der heute nur noch etwa sechs Prozent der ursprünglichen Fläche erhalten sind.

Über die wichtigsten Ergebnisse des vom KATALYSE Institut gemeinsam mit dem Naturhistorischen Verein der Rheinland und Westfalens (NHV) initiierten Forschungsprojektes wird Pedro Moraes auf einer Pressekonferenz im Schloss Neuwied am 18.3.2008 berichten, zu der wir Sie herzlich einladen möchten.

Näheres finden Sie in dieser pdf.