Zielgruppengerechte Risikokommunikation zum Thema "Nahrungsergänzungsmittel"

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Am 1.9.2008 hat das KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Köln) eine 18-monatige Studie zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) in Kooperation mit dem Arbeitsbereich HealthCare der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus Nürnberg begonnen. Die Studie wird im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung durchgeführt und soll Aufschluss über eine zielgruppengerechte Risikokommunikation zum Thema „Nahrungsergänzungsmittel“ geben.

 

Die Studie soll im Einzelnen klären, welche Personen welche NEM erwerben und nutzen, was die Motivation für den Erwerb dieser Produkte ist, ob und welche Risiken der NEM-Einnahme wahrgenommen werden. Vorliegende Daten (GfK medic*scope® Panel und Nationale Verzehrsstudie II) werden hinsichtlich Motivation, Konsum- und Informationsverhalten sowie der Risikowahrnehmung der Verbraucher ausgewertet und Erkenntnislücken identifiziert. Zur Klärung der sich ergebenden Fragestellungen wird im Anschluss eine qualitative (Fokusgruppen) und eine quantitative Erhebung (Repräsentativbefragung) durchgeführt.

Auf Grundlage der gewonnen Erkenntnisse werden Nutzergruppen identifiziert und Strategien entwickelt, wie die Risikokommunikation zum Thema Nahrungsergänzungsmittel zielgruppengerecht gestaltet werden kann.

Bei der Konzeption der Erhebung sowie der Entwicklung von zielgruppengerechten Risikokommunikationsstrategien sind Expterten für Sporternährung vom Deutschen Forschungszentrum für Leistungssport an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie Risikosoziologen vom Süddeutschen Institut für empirische Sozialforschung e.V., München beteiligt.