Ernährungswandel zwischen Hunger und Übergewicht

Für die im Juni 2021 veröffentlichte 3. Ausgabe der ‚Zeitschrift für die Vereinten Nationen und ihre Sonderorganisationen‘ verfassten die Vorstandsmitglieder des KATALYSE Instituts Regine Rehaag und Frank Waskow einen Hauptbeitrag. Im Zuge des globalen Ernährungswandels werden traditionelle Ernährungsmuster zunehmend durch einen urban-industriellen Ernährungsstil abgelöst. Der Anteil tierischer und vor allem hochverarbeiteter Nahrungsmittel nimmt stark zu, mit dramatischen Folgen für Klima und öffentliche Gesundheit. Die Pandemien Adipositas, Unterernährung und Klimawandel vereinen sich zu einer ‚globalen Syndemie‘, die besonders einkommensschwache Länder betrifft, in denen vor allem Frauen von einer doppelten Belastung durch Untergewicht und Adipositas im Laufe ihres Lebens betroffen sind. Die COVID-19-Pandemie hat die Situation weiter verschärft und gezeigt, wie fragil die Ernährungssicherheit ist.

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