Archiv der Kategorie: News

Studie des KATALYSE Instituts im aktuellen Präventionsbericht erwähnt

Die Nationale Präventionskonferenz (NPK) hat dem Bundesministerium für Gesundheit Ende Juni 2019 ihren aktuellen Präventionsbericht übergeben, der zum ersten Mal von der seit 2015 existierenden NPK herausgegeben wurde. Darin erwähnt werden auch Zwischenergebnisse einer Literatur basierten Übersichtsarbeit des KATALYSE Instituts zur Erreichbarkeit vulnerabler Gruppen in den Lebenswelten Kita und Schule. Wörtlich heißt es darin auf Seite 104:

„Gemäß den Zwischenergebnissen von Ehlen und Rehaag zur übergreifenden Fragestellung der Erreichbarkeit vulnerabler Gruppen in den Lebenswelten Kita und Schule kann der Großteil der Interventionsstudien in den Bereichen Prävention von Fehl-Ernährung und Übergewicht bzw. Adipositas verortet werden. Viele der Interventionen sind zudem mit Ansätzen zur Reduktion von Bewegungsarmut kombiniert. Nur wenige Studien finden sich zu Interventionen zur Förderung seelischer Gesundheit. Meist wird ein kombinierter Ansatz mit verhaltens- und verhältnispräventiven Komponenten verfolgt. Am häufigsten stehen sozioökonomisch benachteiligte Bevölkerungsgruppen im Fokus der Interventionen. Eine Gesamtbeurteilung der Evidenzlage ist auf Basis des Zwischenberichts noch nicht möglich. Nach Einschätzung des Autors und der Autorin ist eine detaillierte Beschreibung von Rekrutierungs-, Zugangs- und Aufrechterhaltungsstrategien, die der Erreichbarkeit vulnerabler Zielgruppen dienen, jedoch eher die Ausnahme. Ziel der weiteren Recherche ist es u. a., Erkenntnisse zu Strategien der Erreichbarkeit abzuleiten sowie förderliche und hemmende Faktoren der Inanspruchnahme zu identifizieren.“ Weiterlesen

Atlas Recycling – Gebäude als Materialressource

 

Heute geht es weniger um Einsparpotenziale als vielmehr um Wege, die immensen Rohstoffvorkommen im Gebäudebestand »aktiv« zu halten. Abgesehen von »Suffizienz, Konsistenz und Effizienz« impliziert dieses Ziel den intelligenten Einsatz von Ressourcen, die Recyclingfähigkeit von Konstruktionen, ein kreislauffähiges Bauen, kurz: »Urban Mining« im Bauwesen. Dies erfordert einen Wertewandel und ein grundsätzliches Umdenken in Planung und Ausführung. Die große Herausforderung für Architekten und Ingenieure besteht darin, nicht nur durch ästhetische, ökonomische und soziokulturelle Qualitäten zu überzeugen, sondern in gleichem Maße dauerhaft umweltverträgliche Gebäude zu realisieren. Schon im Entwurf sollten Rückbaubarkeit und Wiederverwertung einen festen Platz einnehmen. Der Recycling Atlas liefert das nötige Fachwissen für den damit verbundenen Paradigmenwechsel im Bauen. Ein umfangreicher Detailkatalog zeigt alle relevanten Bauteilanschlüsse und liefert ausführliche Erläuterungen zu Berechnungsmethoden und Ausschreibungsaspekten. Und nicht zuletzt liefern Details realisierter Beispiele viele Inspirationen für die gelungene Umsetzung in die Praxis.

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KATALYSE beim Stakeholder-Workshop ,Soziale Innovationen im Anwendungsfeld Mobilität‘

Am 8. Juli 2019 haben WissenschaftlerInnen und Stakeholder auf einem Workshop des Hightech-Forums diskutiert, wie Soziale Innovationen in der Mobilität gefördert und verwirklicht werden können. Das Hightech-Forum ist ein Beratungsgremium zur Umsetzung der Forschungspolitik der Bundesregierung, insbesondere der Hightech-Strategie 2025. Die Ergebnisse des Workshops fließen in ein Impulspapier, das veröffentlicht und den Staatssekretären aller Ressorts der Bundesregierung vorgetragen wird. Mit dabei war Regine Rehaag, geschäftsführender Vorstand des KATALYSE Instituts. Sie hat zum Thema ,Carsharing als Beitrag zur nachhaltigen Mobilität‘ geforscht.

Soziale Innovationen können vom technologischen Fortschritt hervorgerufen werden, ihn ergänzen oder auch unabhängig von ihm entstehen. Sie können einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten: durch neue Geschäftsmodelle, organisatorische Praktiken oder Experimentierräume in denen Innovatoren mit NutzerInnen neue Formen der Sharing Economy oder neue Verwertungswege erproben. Im Anwendungsfeld Mobilität beispielsweise durch Carsharing-Angebote als Beitrag zur Verkehrswende, Weiterlesen

Gemüseanbau und Fischzucht auf Hochhausgärten im Zentrum von São Paulo

Köln/São Paulo 24.04.2019: Das von floresta urbana eine gemeinnützige, sozial-ökologische Organisation aus São Paulo, Brasilien und dem Kölner KATALYSE Institut geplante Stadtfarm-Pilotprojekt auf dem Dach eines Hochhauses im Zentrum der Stadt São Paulo geht in die nächste Phase.

Bildergebnis für floresta urbana logo

Die Produktion von Lebensmitteln ohne Pestizidrückstände direkt in der Stadt, ist ein weltweiter Trend. Urbane Landwirtschaft erhöht die Lebensqualität und verbessert die Umwelt- und Klimabilanz der Großstadt und der Nahrungsmittelproduktion. Denn Lebensmittel werden vor Ort produziert und verzehrt, sodass Lebensmitteltransporte in die Stadt und damit verbundene Emissionen reduziert werden können. Die Stadtbevölkerung profitiert vom Direktverkauf von lokal erzeugtem Fisch und Gemüse und perspektivisch auch von neuen Arbeitsplätzen im Quartier. Dach- und Fassadengärten bringen in Städten mit dichter Bebauung klare Klimavorteile, denn sie verschatten die Gebäude und verringern damit den Energieverbrauch der Klimaanlagen. So können Hochhausgärten der städtischen Überhitzung entgegenwirken und die Folgen des Klimawandels abschwächen.

Die technologische Basis des Vorhabens ist die Aquaponik, ein ultraleichtes und automatisiertes System, welches Gemüse und Früchte mit von Fischen gedüngtem Wasser in einem geschlossenen Kreislauf ernährt. Der Fischdung wird von Bakterien in Nitrite und Nitrate abgebaut, die den Pflanzen als Nährstoff dienen.

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Kaum Ressourcen für Evaluation kommunaler Aktivitäten – ,Gesund Aufwachsen‘ beim Präventionskongress 2018

Regine Rehaag, wissenschaftliche Leiterin des KATALYSE-Instituts und Koordinatorin des Forschungsverbunds ,Gesund Aufwachsen‘, hat auf dem Präventionskongress am 20. November 2018 zum Thema ,Qualitätsentwicklung und Evaluation in der vernetzten kommunalen Gesundheitsförderung für Kinder‘ referiert.

Laut der Koordinatorin machten die kommunalen Praxispartner im Forschungsverbund ,Gesund Aufwachsen‘ deutlich, dass Qualitätsentwicklung und Evaluation kaum auf finanzielle und personelle Ressourcen zurückgreifen kann und Kommunen qualitätssichernde Maßnahmen noch nicht systematisch etabliert haben. Kommunen können die Wirksamkeit von Maßnahmen für Kinder mit den vorhandenen Ressourcen nicht überprüfen und verfügen nicht unbedingt über die erforderliche Datenbasis. Die stärkste Resonanz haben von den kommunalen Akteuren gemeinsam entwickelte Ansätze. Zudem stellen Partnerschaften mit Wissenschaft und Experten sinnvolle Allianzen dar, um ein Capacity Building auf Seiten der Praxis auf den Weg zu bringen.

Im Anschluss an den Vortrag stand Rehaag gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Gesine Bär (Forschungsverbund PartKommPlus) zur Diskussion der Evaluation kommunaler Aktivitäten zur Verfügung. Die Moderation übernahm Susanne Jordan, stellvertretende Leiterin des Fachgebiets 27 ,Gesundheitsverhalten‘ am Robert Koch-Institut. Weitergehende Informationen zum Vortrag und Diskussionsergebnissen finden Sie unter Workshop 6 in der Dokumentation des Präventionskongresses.

Evaluiert – erweitertes Planungsbuch für Evaluationen im Bildungsbereich

Die Publikation von Lars Blazer und Wolfgang Beywl ist ein ausführliches, verständliches, unterhaltsames und stringentes Lern- und Übungsbuch zum Thema Evaluation. In 13 übersichtlichen Kapiteln zeigt es anhand eines auf zehn Prozessschritte aufgefächerten Evaluationsprozesses im Bildungsbereich, wie eine realistische Planung, Durchführung und Auswertung einer Evaluation aussehen sollte und wie die Ergebnisse einen hohen Nutzen für Lern- und Lehrprozesse mit sich bringen. Das in klaren Einzelschritten erläuterte Beispiel, lässt sich auf viele andere Bereiche übertragen. Die im Buch vorhandenen Aufgaben und integrierten Musterlösungen, unterstützen Kolleg*innen und Student*innen beim wissenschaftlichen Arbeiten und einer gelungenen Evaluation.

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Abschlussveranstaltung ‚Gesund Aufwachsen‘

Der Forschungsverbund ‚Gesund Aufwachsen‘ hat am 29.11.2018 ausgewählte Ergebnisse zum Abschluss des dreijährigen Forschungsvorhaben im Haus der Universität in Düsseldorf vorgestellt.

Die Veranstaltung war den Modellkommunen Düsseldorf, Moers und Oberhausen gewidmet. Das Forschungsteam trat in fünf fachlichen Inputs zu den Themen ‚Kindergesundheit stärken‘, ‚Entwicklungspotenziale vernetzter kommunaler Gesundheits-förderung für Kinder aus Perspektive von Fachkräften‘ und ‚Handlungsoptionen‘ mit den anwesenden Praxispartnerinnen und Praxispartnern in Austausch.

Im Namen des Teams möchte ich mich bei den Teilnehmenden ganz herzlich für ihre interessanten Anregungen und die spannende Diskussion bedanken.

Regine Rehaag
Koordinatorin des Forschungsverbunds ‚Gesund Aufwachsen‘

Gemüseanbau und Fischzucht auf Hochhausgärten im Zentrum von São Paulo

Köln/São Paulo 24.04.2019: Das von floresta urbana eine gemeinnützige, sozial-ökologische Organisation aus São Paulo, Brasilien und dem Kölner KATALYSE Institut geplante Stadtfarm-Pilotprojekt auf dem Dach eines Hochhauses im Zentrum der Stadt São Paulo geht in die nächste Phase.

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Die Produktion von Lebensmitteln ohne Pestizidrückstände direkt in der Stadt, ist ein weltweiter Trend. Urbane Landwirtschaft erhöht die Lebensqualität und verbessert die Umwelt- und Klimabilanz der Großstadt und der Nahrungsmittelproduktion. Denn Lebensmittel werden vor Ort produziert und verzehrt, sodass Lebensmitteltransporte in die Stadt und damit verbundene Emissionen reduziert werden können. Die Stadtbevölkerung profitiert vom Direktverkauf von lokal erzeugtem Fisch und Gemüse und perspektivisch auch von neuen Arbeitsplätzen im Quartier. Dach- und Fassadengärten bringen in Städten mit dichter Bebauung klare Klimavorteile, denn sie verschatten die Gebäude und verringern damit den Energieverbrauch der Klimaanlagen. So können Hochhausgärten der städtischen Überhitzung entgegenwirken und die Folgen des Klimawandels abschwächen.

Die technologische Basis des Vorhabens ist die Aquaponik, ein ultraleichtes und automatisiertes System, welches Gemüse und Früchte mit von Fischen gedüngtem Wasser in einem geschlossenen Kreislauf ernährt. Der Fischdung wird von Bakterien in Nitrite und Nitrate abgebaut, die den Pflanzen als Nährstoff dienen.

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Vortrag auf dem Symposium SALTO

Regine Rehaag, Koordinatorin des Forschungsverbunds ‚Gesund Aufwachsen‚ hielt am 28.9.2018 auf einem Symposium zur Prävention der Adipositas im Vorschulalter

  • Preventing childhood obesity in preschoolers
    – putting successful models into perspective in Europe

einen Vortrag über Gesund Aufwachsen – Status quo kommunaler Präventionsketten in Nordrhein-Westfalen

  • Growing up healthy: Status quo of community-based prevention networks in North-Rhine Westphalia

SALTO steht für SALzburg Together against Obesity. In dem vierjährigen Projekt des Interfakultären Fachbereichs Sport- und Bewegungswissenschaft der Paris Lodron Universität Salzburg und der Kinderklinik der Salzburger Landeskliniken (SALK) ging es darum mithilfe von ElementarpädagogInnen und Einbindung der Eltern Kinder dafür zu begeistern gesünder zu essen und körperlich aktiver zu sein. Auf Basis der EPODE-Methode trägt SALTO dazu bei, dass mehr Kinder mit gesundem Körpergewicht in die Schule starten.

Chemie in Lebensmitteln – Obst

Köln, 02.05.2018: Mittlerweile ist es fast zwanzig Jahre her, dass die letzten Exemplare der 52. Auflage des KATALYSE-Bestsellers „Chemie in Lebensmitteln“ verkauft wurden. In den neunziger Jahren war der Ratgeber mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren eines der erfolgreichsten Sachbücher im deutschsprachigen Raum.

Das Werk ist seit 2011 online zu finden und wird sukzessive überarbeitet.

Das Kapitel „Obst“ wurde aktualisiert und ist online zu finden.

Jahrestreffen des EcoStep-Arbeitskreis: Wein in Geisenheim

Alljährlich treffen sich – nach der ProWein – die EcoStep-Wein- und Sektgüter zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Winzer aus dem Rheingau, Franken und von Mosel, Saar und Ruwer und erstmals auch aus Baden erörterten mit der Hochschule Geisenheim, University und dem Katalyse-Institut aktuelle Fragestellungen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens in der Hochschule Geisenheim standen neue Rechtsbestimmungen und geänderte internationale Normen. Neben der theoretischen Information und Aussprache gab es eine praktische Einführung in die Aspekte der Lebensmittelsicherheit bei Back in Box in hochschuleigenen Weingut durch Herrn Dr. Maximilian Freund. Nähere Information zu EcoStep-Wein sind unter www.ecostep-wein.de verfügbar.

Tee und Kräutertee

Köln, 02.02.2018: Mittlerweile ist es fast zwanzig Jahre her, dass die letzten Exemplare der 52. Auflage des KATALYSE-Bestsellers „Chemie in Lebensmitteln“ verkauft wurden. In den neunziger Jahren war der Ratgeber mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren eines der erfolgreichsten Sachbücher im deutschsprachigen Raum.

Das Werk ist seit 2011 online zu finden und wird sukzessive überarbeitet.

Das Kapitel „Tee und Kräutertee“ wurde aktualisiert und ist online zu finden.

KATALYSE Institut beim Experten-Workshop zur Kommunalen Gesundheitsmoderation

Regine Rehaag, KATALYSE Institut, präsentierte auf dem Experten-Workshop zur Kommunalen Gesundheitsmoderation am 26. Oktober 2017 in Augsburg das Konzept der Präventionskette, die systematische Förderung derselben und die Begleitforschung durch das Verbundprojekt ,Gesund Aufwachsen‘ unter dem Titel

‚Gesund aufwachsen in NRW – Status Quo und Entwicklungsperspektiven kommunaler Präventionsketten‘.

Bei den 27 Teilnehmerinnen und einem Teilnehmer stieß der Vortrag auf großes Interesse. Sie hatten sich das Thema Präventionskette gewünscht, da einige von ihnen in ihrem Alltag vor der Herausforderung stehen, eine Präventionskette aufzubauen.

Der Workshop (26./27.10.2017) fand im Rahmen des peb-Projekts ,Kommunale Gesundheitsmoderation – Ernährung, Bewegung, Gesundheit IN FORM‘ statt und wird am 9./10.11.2017 in Berlin fortgesetzt. Im Fokus der Veranstaltungen steht die Netzwerkarbeit im Bereich der kommunalen Gesundheitsförderung.

Das peb-Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Nationalen Aktionsplan IN FORM gefördert. Mehr Informationen finden Sie unter www.in-form.de.

Tagung „Ernährung kehrt in die Stadt zurück – Innovative Ansätze urbaner Food Governance“

In Kooperation des  Netzwerks Ernährungskultur (Esskult.net) & Schweisfurth Stiftung / DNEE findet am 10.-11. November 2017 an der Hochschule Fulda eine Tagung statt.

Veränderte Rahmenbedingungen im 21. Jahrhundert (wie globalisierter Handel von Lebens- und Futtermitteln, Urbanisierung oder Auswirkungen des Klimawandels) und neue Ansprüche der Konsument/innen in den westlichen Industrieländern (wie Nachhaltigkeit und Fairness) führen dazu, dass sich diestädtische Lebensmittelversorgung grundlegend wandelt und die Ernährungspolitik in die Stadt „zurückkehrt“ (Müller 2007, Stierand 2014).

Alle wichtigen Infos stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

Hier gelangen sie zur Anmeldung.

 

Optimierungsbedarf bei Präventionsketten – ,Gesund Aufwachsen‘ auf 13. Kongress für Gesundheitspsychologie in Siegen

Regine Rehaag, Koordinatorin ,Gesund Aufwachsen‘, hat am 25. August 2017 auf dem Symposium ,Integrierte Setting-Strategien der Gesundheitsförderung: Erkenntnisse und Ergebnisse‘ im Rahmen des 13. Kongresses für Gesundheitspsychologie in Siegen das Forschungsdesign dargestellt und erste Ergebnisse zum Optimierungsbedarf von Präventionsketten aufgezeigt. Empirische Grundlage sind 33 qualitative Interviews mit Expertinnen und Experten kommunaler Gesundheitsförderung, die im Teilvorhaben des KATALYSE Instituts geführt und inhaltsanalytisch mit Atlas.ti auswertet wurden. „Optimierungsbedarf gibt es vor allem beim Übergangsmanagement von der Kita in die Grundschule, beim Umgang mit Diversity und sozial benachteiligten Zielgruppen sowie bei den Förder- und Hilfestrukturen in den Stadtteilen“, so Rehaag.

Vorträge auf dem Symposium ,Integrierte Setting-Strategien der Gesundheitsförderung: Erkenntnisse und Ergebnisse‘

  • Klaus Fröhlich-Gildhoff – ,Präventionsnetzwerk Ortenaukreis – Gesundheitsförderung als kombinierte Settingentwicklung in Kommune und in Bildungseinrichtungen‘
  • Regine Rehaag – ,Gesund Aufwachsen – Vernetzte kommunale Gesundheitsförderung für Kinder – wirkungsorientierte Qualitätssicherung und Verbesserung der Zugangschancen vulnerabler Zielgruppen‘
  • Antje Richter-Kornweitz – ,Präventionsketten in Niedersachsen: Gesund Aufwachsen für alle Kinder!‘
Weitere Informationen zum Symposium und zum Kongress finden Sie im Programmheft.

Das KATALYSE Institut ist umgezogen

Das KATALYSE Institut hat seit Ende Juni neue Büroräume in der Beethovenstraße in Köln.

Die neue Adresse:

KATALYSE Institut

Beethovenstraße 6

50674 Köln

Fachtagung „Gesund trotz Kita?!“ – Vorstellung erster qualitativer Ergebnisse des Forschungsverbunds ,Gesund Aufwachsen‘

Am 22. Juni 2017 wird Sebastian Ehlen, KATALYSE Institut, erste qualitative Ergebnisse des Forschungsprojektes ,Gesund Aufwachsen‘ auf der Fachtagung „Gesund trotz Kita!? – Gesundheitsförderung für das pädagogische Personal“ in der Hochschule für angewandte Wissenschaften München vorstellen. Thema seines Vortrags sind die strukturellen und institutionellen Rahmenbedingungen von Kindertagesstätten und ihre Zusammenhänge zur seelischen Gesundheit pädagogischer Fachkräfte.
Verschiedene Studien weisen nach, dass sich die Arbeitsbedingungen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung in erheblichem Maße auf die Fachkräftegesundheit auswirken. Da das pädagogische Personal vermehrt von körperlichen und psychischen Beschwerden berichtet, sind gesundheitsfördernde Maßnahmen grundlegend. Die Fachtagung greift dieses wichtige Thema in Form von Fachvorträgen und praxisnahen Workshops auf und bietet den pädagogischen Fachkräften einen Diskussionsraum.
Die Fachtagung findet im Rahmen der Fortbildungsreihe „Gesundheitliche Chancengleichheit für alle Kinder“ statt.Veranstalter ist die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit, Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Link zum Veranstaltungsflyer

Forschungsverbund ,Gesund Aufwachsen‘ mit Fachforum auf deutschem Public Health-Kongress ,Armut und Gesundheit‘

Am 17. März 2017 hat sich der vom KATALYSE Institut koordinierte Forschungsverbund ,Gesund Aufwachsen‘ auf dem Kongress ,Armut und Gesundheit‘ in Berlin mit einem eigenen Fachforum beteiligt. Nach einer kurzen Vorstellung des Verbundes durch Regine Rehaag präsentierten Sebastian Ehlen (KATALYSE Institut, Köln), Dr. Dennis Dreiskämper (Institut für Sportwissenschaft Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Dr. Martin Salaschek (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln) erste Ergebnisse zu

  • Gesund aufwachsen in NRW – Status Quo und Entwicklungsperspektiven kommunaler Präventionsketten,
  • Motorische Diagnostik und gesundes Aufwachsen im Kindesalter und
  • Vernetzte Prävention 2.0 – Anforderungen zur Ausgestaltung digitalisierter Akteursnetzwerke. Ergebnisse der inforo-online Evaluation.

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse; die Besucherinnen und Besucher des Fachforums diskutierten im Anschluss an die Vorträge sehr angeregt. Die Moderation übernahm Regine Rehaag (KATALYSE Institut, Köln).

Düsseldorf – zentrale Weinmetropole für 3 Tage

Wenn sich alljährlich die Weinexperten der Welt in Düsseldorf auf der ProWein treffen, geht es im Hintergrund für das KATALYSE-Institut um die abschließende Vorbereitung eines Arbeitskreises von Qualitätswinzern mit der Universtät Geisenheim. So wie Düsseldorf mit der ProWein die weltweit größte Weinmesse repräsentiert, ist die Geisenheim-Universität weltweit „die Universität“ der Winzer.

„Auf der Messe wird die endgültige Tagesordnung des EcoStep-Wein-Arbeitskreis abgestimmt. Nahezu 50 Teilnehmer dieses Kreises stellen ihre Weine auf der Messe zur Verkostung. So viele Kunden unseres Institutes kommen sonst nie auf einmal nach Düsseldorf“ sagt Andrea Bartelmeß, die das Katalyse-Institut in Düsseldorf seit fast 20 Jahren repräsentiert. „Am 29.3.2017 treffen wir uns alljährlich – immer nach der ProWein – meist in Geisenheim. Wir tauschen Erfahrungen aus, erörtern neue Rechtsbestimmungen und Normenanforderungen und vieles mehr. Wen Details interessieren, der findet im Netz unter www.ecostep-wein.de weitere Informationen.

Wie gesund sind Oberhausener Kinder?

Group of children running through the ribbon to finish the race

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbund ,Gesund Aufwachsen‘ (Koordination: KATALYSE Institut) untersucht zur Zeit in Oberhausener Kitas und Grundschulen, ob es einen Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Kindern und der Teilnahme an Angeboten zur Gesundheitsförderung gibt – und wie man die Angebote verbessern kann.

Seit dem 20. September 2016 testet das Forschungsteam von ,Gesund Aufwachsen‘ in fünf Oberhausener Grundschulen und sechs Kindertageseinrichtungen, wie fit die vier bis zehnjährigen Kinder sind, wie sie sich ernähren und wie es um ihr seelisches Wohlbefinden steht – kurzum: Wie gesund sie sind.

Präventionsangebote erreichen Zielgruppe häufig nicht

Die Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, Zugangswege und Angebote der Gesundheitsförderung zu verbessern. Denn Tatsache ist: Die Angebote erreichen ihre Zielgruppe häufig nicht. Gerade Familien, die besonders profitieren könnten, nehmen nicht daran teil. Das Ziel ist, dass Familien auf ihrem gesamten Lebensweg (im Sinne einer sogenannten Präventionskette) von Fachkräften unterstützt werden und die Angebote aufeinander abgestimmt sind.

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20 Grillwürstchen und -würste im ÖKO-TEST

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,Fließbandschweine‘: Welche Gesundheitsgefahren Grillwürstchen enthalten und wie die Haltungszustände der Schlachttiere tatsächlich sind

Die Grillsaison ist in vollem Gange – aber zu welchen Würsten können wir bedenkenlos greifen und von welchen lassen wir lieber die Finger? Dazu fühlt ÖKO-TEST 20 Grillwürsten auf den Zahn. Von Bio- bis hin zu Supermarkt-Produkten von Aldi, Rewe & Co. Mit einer erschreckenden Bilanz.

Unter den Kriterien ‚Inhaltsstoffe / Sensorik‘ und ‚Tierhaltung / Transparenz‘ erhalten lediglich vier der Test-Würste das Gesamturteil ,gut‘ – alles Bio-Produkte. Dagegen erreichen sogar sieben Tester die Ergebnisse ‚mangelhaft‘ und ,ungenügend‘ – darunter Würste von ja! und Eberswalder Rostbratwurst. Weiterlesen

Dokumentation zur Auftaktveranstaltung ,Vernetzte kommunale Gesundheitsförderung für Kinder‘

Was sollte man bei der transdisziplinären Untersuchung zur vernetzten kommunalen Gesundheitsförderung für Kinder berücksichtigen? Welche aktuellen Probleme sehen Praxisakteure und Wissenschaftler/Innen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Seelische Gesundheit, Gesundheit bei Schuleingang und Vernetzung von Online-Communitys? Welche besonderen Herausforderungen hat der Forschungsverbund aus Sicht der Praxisakteure zu bewältigen?

Diese Fragen diskutierten über 80 Teilnehmer/Innen aus den Bereichen Kommunale Geseundheitsförderung, Politik und Wissenschaft am 10. Dezember 2015 auf der partizipativen Auftaktveranstaltung des Forschungsverbundes ,Gesund Aufwachsen‘ (http://gesundaufwachsen.net).

Lesen Sie die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung mit den Ergebnissen der Diskussionen und allen vorgetragenen Reden.

Es sprachen Barbara Steffens (Gesundheitsministerin NRW), Dr. Manfred Beck (Stadtdirektor Gelsenkirchen), Christoph Gilles (LVR Landesjugendamt Rheinland), Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan (Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung), Dr. Simone Weyers (Universität Düsseldorf) und Regine Rehaag (Verbundkoordination, KATALYSE Institut).

Zur Dokumentation

„Kulturelle Vielfalt: Essen der Migrantinnen und Migranten“

EssKult
Wir möchten Sie auf eine aktuelle Veranstaltung von EssKult.net – Netzwerk Ernährungskultur zum Thema „Kulturelle Vielfalt: Essen der Migrantinnen und Migranten“ hinweisen. Das Symposium findet am 3. März 2016, von 15:15 Uhr bis 19:00 Uhr im Rahmen des 53. wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, an der Hochschule Fulda (Raum A 102) statt.
Vier Referentinnen und Referenten geben aus unterschiedlichen Perspektiven einen Input und diskutieren mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums über Annäherungen an dieses Thema.
Alle wichtigen Infos stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.
Hier der link zum Originalbeitrag auf Esskult.net

KATALYSE – Umweltlexikon in neuem Design online: 25 Jahre nach der ersten Buchausgabe!

Genau 25 Jahre ist es her, dass ein Team aus mehr als 40 Experten sich daran machte, das erste deutschsprachige Umweltlexikon zusammenzustellen. Unter der Koordination des KATALYSE Instituts erarbeiten die Autoren in zwei Jahren eine erste fundierte Wissenssammlung mit rund 400 Schlagworten. Das Buch erschien im Verlag Kiepenheuer und Witsch und war schnell ausverkauft. Bereits 1993 wurde eine auf dreitausend Stichworte erweiterte Ausgabe auf den Markt gebracht, Übersetzungen ins Französische und Russische folgten. Im Jahr 1997 wurde das Umweltlexikon erstmals zur kostenlosen Nutzung online gestellt und das Informationsangebot seither immer wieder erweitert. Wir freuen uns diese Tradition nun im neuen Jahr 2016 auf einer neuen Homepage in einem zeitgemäßen Design fortsetzen zu können. Sie finden das Umweltlexikon ab sofort unter:

http://umweltlexikon.katalyse.de/

Mit diesem Grundlagenwerk wollen wir weiterhin Bürger, Politik, Unternehmen, NRO und die Fachöffentlichkeit bei Debatten zu Umwelt- und Gesellschaftsthemen unterstützen. Gerne freuen wir uns über Ihre Unterstützung in Form von Feedback zu Ergänzungen und Fehlern oder gerne auch über ihre Mitarbeit bei der Pflege und dem Ausbau des Umweltlexikons.

Verharmlosung der Gesundheitsgefährdung von Glyphosat

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ARD Magazin FAKT deckt Verharmlosung der Gesundheitsgefährdung von Glyphosat durch das Bundesinstitut für Risikobewertung auf – die Kritik von Experten und Öffentlichkeit wurde jahrelang mit falschen Aussagen zurückgewiesen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem umstrittenen Herbizid Pflanzengift Glyphosat jahrelang falsch informiert, so der Bericht von FAKT. Danach bestätigt das BfR offensichtlich in einem Dokument vom August 2015 die WHO-Ergebnisse der Krebsforschungsagentur IARC, die in Tierstudien mehrere signifikante Häufungen von Tumoren feststellte. Bisher hatte das BfR die Ergebnisse als wenig relevant bezeichnet, obwohl in fünf Tierstudien an Mäusen signifikante Steigerungen von Tumorarten festgestellt wurden. Während die WHO erklärt, dass Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ und „sicher krebserregend bei Tieren“ sei, bleibt das BfR offensichtlich bei der Aussage, dass bei Glyphosat kein Krebsrisiko für Menschen bestehe. Weiterlesen

Regine Rehaag zu Gast im WDR 5 Tagesgespräch

TagesgesprächAm 23.06.2015 war unsere Mitarbeiterin Regine Rehaag als Expertin zum Thema „Familienmahlzeit – Welchen Stellenwert hat gemeinsames Essen?“ zu Gast im Studio der WDR 5 Sendung „Tagesgespräch“ bei Sabine Brandi.

Die vollständige Sendung können Sie sich hier als Podcast anhören.