Willkommen

Das KATALYSE Institut engagiert sich als unabhängiges Forschungsinstitut für den Schutz von Umwelt und Gesundheit sowie für eine nachhaltige Entwicklung in Nord und Süd. Mit einem sozial-ökologischen Forschungsansatz erarbeiten wir Lösungsangebote für gesellschaftliche Problemstellungen. Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen ‘Ernährung und Gesundheit’, ‘Bauen und Wohnen’ und ‘Nachhaltiger Konsum’.
Der Name KATALYSE versinnbildlicht unseren Anspruch, Prozesse zu beschleunigen oder in eine andere Richtung zu lenken. Das KATALYSE Institut versteht sich als Denkfabrik, die zukunftsfähige Konzepte entwickelt und verbreitet.
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AKTUELLES:


Abschlussveranstaltung ‚Gesund Aufwachsen‘

Der Forschungsverbund ‚Gesund Aufwachsen‘ hat am 29.11.2018 ausgewählte Ergebnisse zum Abschluss des dreijährigen Forschungsvorhaben im Haus der Universität in Düsseldorf vorgestellt.

Die Veranstaltung war den Modellkommunen Düsseldorf, Moers und Oberhausen gewidmet. Das Forschungsteam trat in fünf fachlichen Inputs zu den Themen ‚Kindergesundheit stärken‘, ‚Entwicklungspotenziale vernetzter kommunaler Gesundheits-förderung für Kinder aus Perspektive von Fachkräften‘ und ‚Handlungsoptionen‘ mit den anwesenden Praxispartnerinnen und Praxispartnern in Austausch.

Im Namen des Teams möchte ich mich bei den Teilnehmenden ganz herzlich für ihre interessanten Anregungen und die spannende Diskussion bedanken.

Regine Rehaag
Koordinatorin des Forschungsverbunds ‚Gesund Aufwachsen‘

Gemüseanbau und Fischzucht auf Hochhausgärten im Zentrum von São Paulo

Köln/São Paulo 24.04.2019: Das von floresta urbana eine gemeinnützige, sozial-ökologische Organisation aus São Paulo, Brasilien und dem Kölner KATALYSE Institut geplante Stadtfarm-Pilotprojekt auf dem Dach eines Hochhauses im Zentrum der Stadt São Paulo geht in die nächste Phase.

Bildergebnis für floresta urbana logo

Die Produktion von Lebensmitteln ohne Pestizidrückstände direkt in der Stadt, ist ein weltweiter Trend. Urbane Landwirtschaft erhöht die Lebensqualität und verbessert die Umwelt- und Klimabilanz der Großstadt und der Nahrungsmittelproduktion. Denn Lebensmittel werden vor Ort produziert und verzehrt, sodass Lebensmitteltransporte in die Stadt und damit verbundene Emissionen reduziert werden können. Die Stadtbevölkerung profitiert vom Direktverkauf von lokal erzeugtem Fisch und Gemüse und perspektivisch auch von neuen Arbeitsplätzen im Quartier. Dach- und Fassadengärten bringen in Städten mit dichter Bebauung klare Klimavorteile, denn sie verschatten die Gebäude und verringern damit den Energieverbrauch der Klimaanlagen. So können Hochhausgärten der städtischen Überhitzung entgegenwirken und die Folgen des Klimawandels abschwächen.

Die technologische Basis des Vorhabens ist die Aquaponik, ein ultraleichtes und automatisiertes System, welches Gemüse und Früchte mit von Fischen gedüngtem Wasser in einem geschlossenen Kreislauf ernährt. Der Fischdung wird von Bakterien in Nitrite und Nitrate abgebaut, die den Pflanzen als Nährstoff dienen.

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Vortrag auf dem Symposium SALTO

Regine Rehaag, Koordinatorin des Forschungsverbunds ‚Gesund Aufwachsen‚ hielt am 28.9.2018 auf einem Symposium zur Prävention der Adipositas im Vorschulalter

  • Preventing childhood obesity in preschoolers
    – putting successful models into perspective in Europe

einen Vortrag über Gesund Aufwachsen – Status quo kommunaler Präventionsketten in Nordrhein-Westfalen

  • Growing up healthy: Status quo of community-based prevention networks in North-Rhine Westphalia

SALTO steht für SALzburg Together against Obesity. In dem vierjährigen Projekt des Interfakultären Fachbereichs Sport- und Bewegungswissenschaft der Paris Lodron Universität Salzburg und der Kinderklinik der Salzburger Landeskliniken (SALK) ging es darum mithilfe von ElementarpädagogInnen und Einbindung der Eltern Kinder dafür zu begeistern gesünder zu essen und körperlich aktiver zu sein. Auf Basis der EPODE-Methode trägt SALTO dazu bei, dass mehr Kinder mit gesundem Körpergewicht in die Schule starten.

Chemie in Lebensmitteln – Obst

Bildquelle: https://pixabay.com/de/users/silviarita-3142410/

Köln, 02.05.2018: Mittlerweile ist es fast zwanzig Jahre her, dass die letzten Exemplare der 52. Auflage des KATALYSE-Bestsellers „Chemie in Lebensmitteln“ verkauft wurden. In den neunziger Jahren war der Ratgeber mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren eines der erfolgreichsten Sachbücher im deutschsprachigen Raum.

Das Werk ist seit 2011 online zu finden und wird sukzessive überarbeitet.

Das Kapitel „Obst“ wurde aktualisiert und ist online zu finden.

Jahrestreffen des EcoStep-Arbeitskreis: Wein in Geisenheim

Alljährlich treffen sich – nach der ProWein – die EcoStep-Wein- und Sektgüter zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Winzer aus dem Rheingau, Franken und von Mosel, Saar und Ruwer und erstmals auch aus Baden erörterten mit der Hochschule Geisenheim, University und dem Katalyse-Institut aktuelle Fragestellungen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens in der Hochschule Geisenheim standen neue Rechtsbestimmungen und geänderte internationale Normen. Neben der theoretischen Information und Aussprache gab es eine praktische Einführung in die Aspekte der Lebensmittelsicherheit bei Back in Box in hochschuleigenen Weingut durch Herrn Dr. Maximilian Freund. Nähere Information zu EcoStep-Wein sind unter www.ecostep-wein.de verfügbar.

Tee und Kräutertee

© Myriams-Fotos/pixabay

Köln, 02.02.2018: Mittlerweile ist es fast zwanzig Jahre her, dass die letzten Exemplare der 52. Auflage des KATALYSE-Bestsellers „Chemie in Lebensmitteln“ verkauft wurden. In den neunziger Jahren war der Ratgeber mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren eines der erfolgreichsten Sachbücher im deutschsprachigen Raum.

Das Werk ist seit 2011 online zu finden und wird sukzessive überarbeitet.

Das Kapitel „Tee und Kräutertee“ wurde aktualisiert und ist online zu finden.

KATALYSE Institut beim Experten-Workshop zur Kommunalen Gesundheitsmoderation

Regine Rehaag, KATALYSE Institut, präsentierte auf dem Experten-Workshop zur Kommunalen Gesundheitsmoderation am 26. Oktober 2017 in Augsburg das Konzept der Präventionskette, die systematische Förderung derselben und die Begleitforschung durch das Verbundprojekt ,Gesund Aufwachsen‘ unter dem Titel

‚Gesund aufwachsen in NRW – Status Quo und Entwicklungsperspektiven kommunaler Präventionsketten‘.

Bei den 27 Teilnehmerinnen und einem Teilnehmer stieß der Vortrag auf großes Interesse. Sie hatten sich das Thema Präventionskette gewünscht, da einige von ihnen in ihrem Alltag vor der Herausforderung stehen, eine Präventionskette aufzubauen.

Der Workshop (26./27.10.2017) fand im Rahmen des peb-Projekts ,Kommunale Gesundheitsmoderation – Ernährung, Bewegung, Gesundheit IN FORM‘ statt und wird am 9./10.11.2017 in Berlin fortgesetzt. Im Fokus der Veranstaltungen steht die Netzwerkarbeit im Bereich der kommunalen Gesundheitsförderung.

Das peb-Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Nationalen Aktionsplan IN FORM gefördert. Mehr Informationen finden Sie unter www.in-form.de.

Tagung „Ernährung kehrt in die Stadt zurück – Innovative Ansätze urbaner Food Governance“

In Kooperation des  Netzwerks Ernährungskultur (Esskult.net) & Schweisfurth Stiftung / DNEE findet am 10.-11. November 2017 an der Hochschule Fulda eine Tagung statt.

Veränderte Rahmenbedingungen im 21. Jahrhundert (wie globalisierter Handel von Lebens- und Futtermitteln, Urbanisierung oder Auswirkungen des Klimawandels) und neue Ansprüche der Konsument/innen in den westlichen Industrieländern (wie Nachhaltigkeit und Fairness) führen dazu, dass sich diestädtische Lebensmittelversorgung grundlegend wandelt und die Ernährungspolitik in die Stadt „zurückkehrt“ (Müller 2007, Stierand 2014).

Alle wichtigen Infos stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

Hier gelangen sie zur Anmeldung.

 

Optimierungsbedarf bei Präventionsketten – ,Gesund Aufwachsen‘ auf 13. Kongress für Gesundheitspsychologie in Siegen

Regine Rehaag, Koordinatorin ,Gesund Aufwachsen‘, hat am 25. August 2017 auf dem Symposium ,Integrierte Setting-Strategien der Gesundheitsförderung: Erkenntnisse und Ergebnisse‘ im Rahmen des 13. Kongresses für Gesundheitspsychologie in Siegen das Forschungsdesign dargestellt und erste Ergebnisse zum Optimierungsbedarf von Präventionsketten aufgezeigt. Empirische Grundlage sind 33 qualitative Interviews mit Expertinnen und Experten kommunaler Gesundheitsförderung, die im Teilvorhaben des KATALYSE Instituts geführt und inhaltsanalytisch mit Atlas.ti auswertet wurden. „Optimierungsbedarf gibt es vor allem beim Übergangsmanagement von der Kita in die Grundschule, beim Umgang mit Diversity und sozial benachteiligten Zielgruppen sowie bei den Förder- und Hilfestrukturen in den Stadtteilen“, so Rehaag.

Vorträge auf dem Symposium ,Integrierte Setting-Strategien der Gesundheitsförderung: Erkenntnisse und Ergebnisse‘

  • Klaus Fröhlich-Gildhoff – ,Präventionsnetzwerk Ortenaukreis – Gesundheitsförderung als kombinierte Settingentwicklung in Kommune und in Bildungseinrichtungen‘
  • Regine Rehaag – ,Gesund Aufwachsen – Vernetzte kommunale Gesundheitsförderung für Kinder – wirkungsorientierte Qualitätssicherung und Verbesserung der Zugangschancen vulnerabler Zielgruppen‘
  • Antje Richter-Kornweitz – ,Präventionsketten in Niedersachsen: Gesund Aufwachsen für alle Kinder!‘
Weitere Informationen zum Symposium und zum Kongress finden Sie im Programmheft.